The Test
Impression
Die deutsche Übersetzung findet ihr unter den Fotos.
It was marvelous and gruesome.
The hike began abruptly, with a steep ascent up a hill, past an old war memorial into the woods. From then on, it got more and more scenic, serene, and enjoyable. The weight of the backpack was bearable, the mind started to calm down, the body found its rhythm.
When I arrived, the tent was pitched quickly, the simple food I cooked on my little camping stove tasted delicious, the sun was setting beautifully over the green hills. That day was everything I had hoped for. Then night came, and reality hit me hard. After the fire went out and I crawled into my sleeping bag, the cold followed. From below, the sides, everywhere. The wind picked up. The rain started to trickle, then pour, then turn into hail and snow. I barely slept.
Everything hurt. My calves, my feet, my hip bones. My only wish was that this night would be over soon. There was nothing romantic or adventurous about any of this. It just sucked. When the sun came up, the wind died down, and I finally managed to sleep. I had wanted a test of my body, my equipment, and my resolve. The conditions had been perfect for just that. It showed me that I still have a lot of work ahead of me before I am ready to go.
Text and photos by Tim Luecke
Der Test
Eindrücke
Es war wunderbar und grausam.
Die Wanderung begann abrupt, mit einem steilen Anstieg einen Hügel hinauf, vorbei an einem alten Kriegerdenkmal und hinein in den Wald. Von da an wurde es landschaftlich immer schöner, ruhiger und angenehmer. Das Gewicht des Rucksacks war erträglich, der Geist begann sich zu beruhigen, der Körper fand seinen Rhythmus.
Als ich ankam, war das Zelt schnell aufgebaut, das einfache Essen, das ich auf meinem kleinen Campingkocher zubereitete, schmeckte köstlich, der Sonnenuntergang über den grünen Hügeln war einfach nur wunderschön. Dieser Tag war alles, was ich mir erhofft hatte. Dann kam die Nacht, und die Realität traf mich hart. Nachdem das Feuer ausgegangen war und ich in meinen Schlafsack gekrochen war, kam die Kälte. Von unten, von den Seiten, von überall. Der Wind frischte auf. Der Regen begann zu tröpfeln, dann zu gießen, dann in Hagel und Schnee überzugehen. Ich konnte kaum schlafen.
Alles tat weh. Meine Waden, meine Füße, meine Hüftknochen. Mein einziger Wunsch war, dass diese Nacht bald vorbei sei. Nichts daran war romantisch oder abenteuerlich. Es war einfach ätzend. Als die Sonne aufging, ließ der Wind nach, und ich konnte endlich schlafen. Ich hatte mir einen Test für meinen Körper, meine Ausrüstung und meinen Willen gewünscht. Die Bedingungen waren dafür perfekt gewesen. Es hat mir gezeigt, dass noch viel Arbeit vor mir liegt, bevor ich bereit bin loszugehen.














